Georg Salden


Jan Tschicholds „doppel-s“ und die globale Gesellschaft.
Jan Tschichold hat beruflich viele positive Zeichen gesetzt und mit seinen Ausführungen gute Entwicklungen angeregt. Er scheint ein Mensch gewesen zu sein, der sich auch selbst korrigieren konnte. Das zeigt seine unterschiedliche Typografie der frühen und der späteren Jahre. Ich denke, er wäre zumindest interessiert, wenn ich hier seine Ansichten zum „scharfen-s“ untersuche.

Anregungen zur Anfänger-Handschrift an deutschen Grundschulen
Laien sprechen im allgemeinen gern und ungezwungen über die Art ihres Schreib-Lern-Geschehens. Wenn ich jedoch Pädagogen den Aufsatz vorlegte, stellte ich fest, daß für sie die eigentliche Schreib-Lern-Didaktik keine Rolle spielt. Sie sehen Sprache, Lesen und Schreiben in festem Zusammenhang und glauben, daß der Zweck der Handschrift erfüllt sei, wenn die Gedanken, die jemand äußern will, lesbar geworden sind. Dies ist meiner Meinung nach eine zu einseitige Bewertung.